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Zur Hauptspeise hat sich Mr. Bee für Rinderfilet als Chateaubriand entschieden. Mit Asia-Touch. Wie ich das umsetze, hat er mir überlassen. Somit hab ich mich ein wenig an mein heiß geliebtes, schon mehrfach bestelltes Hauptgericht von Do&Co gehalten. Ein Lauchpüree, aber nur mit einem Hauch Lauch und eine dicke Teriyakisauce mit Sesam und Schalottenzwiebeln. Ich will mich ja nicht selbst loben. Aber diese Kombination war wirklich fantastisch. 

Zutaten für 6 Personen:

  • 1,4 kg Rinderfilet
  • Salz
  • Pfeffer

Für die Sauce:

  • 24 Stk. Schalottenzwiebel (klein)
  • 1 El weiße Sesamkörner
  • 1/8 l selbst hergestellte Teriyaki Creme
  • Sojasauce Kikkoman salzig
  • etwas Zucker
  • wenig Balsamicoessig
  • 1 Scheibe Peter Pepper (Chili)
  • 1/8 l Wasser
  • etwas frischer Ingwer (eine Scheibe)
  • frischer Koriander

Für das Püree:

  • 300 g mehlige Erdäpfel
  • 150 ml Milch
  • ein Schuss Schlagobers
  • 30 g Butter
  • Muskatnuss gerieben
  • 1/2 Stange Lauch
  • Salz

Zubereitung:

Für das Püree: Erdäpfel schälen, vierteln und weich kochen. Die Butter in einem Topf zum Schmelzen bringen und die Milch unterrühren. Die gar gekochten Erdäpfel abgießen, stampfen und mit der Milch, Schlagobers und der Butter vermengen. Danach mit dem Salz und Muskatnuss abschmecken. Den Lauch waschen und in Ringe schneiden. In etwas Öl in der Pfanne anbraten und mit etwas Wasser weichdünsten lassen. Danach ordentlich pürieren und durch ein Sieb streichen, weil er sehr fasrig ist. Den Rest unter das Püree mengen.

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Öl in einer Grillpfanne erhitzen. Das Rinderfilet salzen und pfeffern und von allen Seiten in der Pfanne anbraten.

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Schürze anziehen, denn der Vorgang spritzt!

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In eine Auflaufform geben und bei 100 Grad Umluft ins Rohr. Dort sollte das Fleisch mind. für 30 Minuten bleiben. Dann kurz auf 180 Grad erhöhen. Immer wieder mit der Drückmethode schauen, ob das Fleisch vom Gargrad her schon die richtige Konsistenz hat. Lässt es sich noch wie Butter eindrücken ist es noch rare. Spürt man etwas Widerstand, dann kommt es schon in Richtung medium. Ist es beim Draufdrücken steinhart, dann ist es definitiv zu Tode gebraten. Man kann sich aber auch gerne mit einem Bratenthermometer behelfen und solange garen bis die Kerntemperatur bei 56 Grad liegt (für medium). Ich habe mittlerweile meine Drückmethode schon perfektioniert. Übung macht den Meister. Zum Schluss noch kurz in Alufolie rasten lassen. Den Saft schön auffangen, den braucht man für die Sauce!

Für die Sauce:

Die Schalottenzwiebel schälen. In etwas Öl anbraten, 1 gestrichener EL Zucker dazu und zergehen lassen. Mit Balsamicoessig ablöschen. Mit Wasser, Sojasauce und Teriyaki Creme aufgießen und einkochen lassen. Zum Schluss noch den ausgetretenen Bratensaft und den Sesam hinzufügen und einmal kurz aufkochen lassen. Das Fleisch vor dem Servieren an den Aussenseiten in der Sauce wenden.

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Wer mag kann jetzt noch frischen Koriander darüber streuen. Ich verwende auch gerne die Stile, weil sie einen schönen Knack geben und nicht hart sind.

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