Sauer macht lustig. Stimmt zwar nicht, aber ich liebe sauer. Egal ob im Salat, bei saurer Wurst, im Wurstsalat, in sauren Drinks & sauren Kuchen. So habe ich den ganzen Sommer lang die “Mini-Zitronengugelhupfe” vom Felzl gegessen. Als Trost für meine heißgeliebten Cranberry-Brioches, die es im Winter gibt einfach nicht mehr gab. Jetzt hab ich mich endlich an die Zitronendinger gewöhnt und eine richtige Sucht entwickelt – schwups ist wieder Winter da. Keine Zitronenhupfe mehr. Bleibt mir nichts anderes übrig, als mir die Zitronen selbst ins Haus zu holen und drauf loszubacken. Was soll ich sagen. Mein Kuchen ist noch flauschiger und flaumiger und zitroniger als alle anderen Gugelhupfe der Welt. Den müsst ihr unbedingt ausprobieren.

Schwierigkeitsgrad: 

Zubereitungszeit: 30 Min.

Zutaten für eine Kastenform:

  • 200g Butter
  • 200g Mehl
  • 200g Zucker
  • 4 Eidotter
  • 4 Eiklar
  • 1/2 Teelöffel Backpulver
  • 1 Packung Vanillezucker
  • Saft einer Zitrone
  • Schale einer Zitrone
  • Zitronat (kandierte Zitronenstücke)

Für die Glasue:

  • 3 gehäufte EL Staubzucker
  • 1 EL Zitronensaft (bei Bedarf mehr)

Zubereitung:

Das Rohr auf 190 Grad Umluft vorheizen.

Eier trennen und Eiweiß aufschlagen bis es steif ist. Butter mit Zucker schaumig aufschlagen. Eidotter einrühren und das mit Backpulver vermischte Mehl vorsichtig unterrühren. Eiweiß und Vanillezucker unterheben. Zum Schluss die Zitronenzesten und den Saft einer Zitrone untermengen. 2 EL Zitronat hinzufügen (muss man nicht unbedingt).

Den Teig mit Hilfe eines Teigschabers in der Kastenform verteilen.

Den Kuchen für ca. 30 Minuten backen. Bitte aber regelmässig schauen, ob er oben bereits aufgegangen ist und der Stäbchentest positiv ausfällt. Dh. nichts an einer Rouladennadel oder einem Holzstäbchen mehr haften bleibt.

Heiß auf einen Teller stürzen und auskühlen lassen. Für die Glasur den Staubzucker mit dem Zitronensaft verrühren und über den Kuchen leeren. Mit Zitronat garnieren.

Sooo gut!

 

 

 

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