Irgendwie vergeht die Adventszeit auch heuer wieder wie im Flug. Gestern war bereits der zweite Adventssonntag und ich hab eigentlich noch nichts gebacken. Ich glaub ja fast, heuer wird es keine Kekse geben. Ich backe aber auch einfach lieber Torten, Rouladen, Schnitten und Kuchen, als kleine filigrane Kekse. Als Widder bin ich da ein wenig zu ungeduldig. Alles muss zack, zack gehen und darf auch nicht 50x das gleiche sein. Ich glaub ich hab sogar als Kind schon nicht gerne Kekse ausgestochen. Da hab ich lieber stundenlang experimentiert, wie ich wohl den Geschmack der süss-sauren Suppe vom Chinesen in Tulln hinbekomme, als nur 1 Stunde Kekse zusammenzukleben und zu dekorieren. Ich hab gestern zwar gebacken, aber wieder mal ein ordentliches Backwerk. In meinem Kopf war schon lange die Idee der Kombination von Pistazien, Maroni und Preiselbeeren. Soooo gut. Was mich wieder erinnert, dass ich Euch noch immer nicht von unserem Ausflug am Pogusch berichtet habe!!! Mein Geschenk von vor 5 Jahren an Mr. Bee, das wir endlich eingelöst haben. Warum nach so langer Zeit erzähle ich Euch noch! Dort haben wir aber erstmals die Kombination Preiselbeeren und Maroni kosten dürfen, was sich irgendwie in mein Hirn gebrannt hat. Aber jetzt zu meiner unglaublich köstlichen Maroni-Roulade.

Schwierigkeitsgrad: loeffel

Zubereitungszeit: 50 Min. 

Zutaten für 1 Roulade:

  • 150 g Zucker
  • 150 g Mehl
  • 4 große Eier
  • 1/2 TL Backpulver
  • 4 El warmes Wasser
  • etwas Salz
  • 50 g gehackte Pistazien

Für die Dekoration & Maronireis:

  • 350 g Schlagobers (Schlagsahne)
  • 200 g Maroni (gekocht und geschält)
  • 2 EL Staubzucker
  • 30 – 40 ml Milch (lieber weniger als mehr, sonst wird der Maronireis zu flüssig)
  • Rum wenn man mag
  • Preiselbeermarmelade (Menge nach Geschmack)

Dekoration:

  • Pistazien
  • 3 Maroni (gekocht und geschält)
  • 150 g Vollmilchkuvertüre

Zubereitung:

Die Eier trennen. Zunächst den Schnee mit dem Handmixer auf höchster Stufe steif schlagen. Zum Schluss noch etwas Salz untermengen. Den Ofen auf 200 Grad Umluft vorheizen.

Die Eigelbe mit Wasser und Zucker sehr schaumig rühren. Die Eiweißmasse wieder hinzufügen und nur noch langsam unterrühren. Mehl mit den Backpulver vermengen und untersieben und auf niedriger Stufe nur noch einrühren. Die Masse auf ein mit Backpapier belegtes Blech lehren. Mit Pistazien bestreuen. Einige aufbehalten, die brauchen wir noch für die Bestreuung der Roulade.

Im vorgeheizten Ofen ungefähr 10-15 Minuten backen. Auf ein leicht befeuchtetes  und bezuckertes Geschirrtuch stürzen, das Backpapier abziehen und die Roulade sofort einrollen. Auskühlen lassen.

Schlagobers steif schlagen.

Für den Maronireis:

Die geschälten Maroni, die Milch, etwas Staubzucker mit dem Stabmixer aufmixen. Mit Hilfe von Milch kann man die gewünschte Konsistenz individuell regulieren. Er sollte aber jedenfalls nicht zu flüssig werden, sonst lässt er sich nicht mehr formen. 20 ml auf 100 g sind meiner Meinung nach ziemlich ausreichend. Zucker kann man ebenfalls nach Belieben mehr oder weniger nehmen. Mit Rum abschmecken. In eine Kartoffelpresse mit kleiner Lochform füllen.

Die ausgekühlte Roulade wieder ausrollen und mit geschlagenem Obers bestreichen.

Soviel Preiselbeermarmelade verteilen wie man mag. Ich werde das nächste Mal mehr nehmen. Die Kombination ist sooo fein. Den Maronireis mit Hilfe der Presse auf der Roulade verteilen und einrollen. Danach mit zerschmolzener Kuvertüre begießen und mit gehackten Pistazien bestreuen. Ich habe zur Deko noch 3 Maroni in Schokolade getaucht.

 

2 comments on “Pistazien-Maroni-Biskuitroulade mit Preiselbeeren”

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