Nachdem die Sesam-Teriyaki-Zwiebelsauce einer unserer Lieblinge ist, hab ich sie heute ein klein wenig abgewandelt und komplett neue Beilagen zum Steak kreiert. Als großer Ingwer Freund hab ich mich nämlich wahnsinnig gefreut, ein paar Produkte der Ginger People  ausprobieren zu dürfen, die sie mir zur Probe geschickt haben. Den kristallisterten Ingwer kann ich ja pur genießen und auch den eingelegten Ingwer esse ich meist wie Salat. Diesmal hab ich allerdings erstmal das Ingwer Mus verarbeitet und meiner Teriyaki Sesam Sauce eine feine Note verliehen. Echt toll. Die Schokolade wird übrigens auch nicht lang überleben. Das Gute am Ingwer ist ja, dass er nicht nur gut schmeckt. Es soll zwar auch Leute geben, die ihn so gar nicht essen können, aber die werde ich ohnehin nie verstehen. Der Ingwer ist nämlich eine wunderbare Heilpflanze und wird wegen seiner antibakteriellen Wirkung auch gerne zu Sushi gereicht. Aber auch wenn ihr Husten habt, oder euch übel ist – kann er wahre Wunder bewirken, da er antioxidativ, entzündungshemmend, appetit- und verdauungsfördernd sowie schleimlösend wirkt. Drum pack ich ihn auch gern in meine perfekte Hühnersuppe. Aber jetzt zu meinem wirklich wunderbaren Gericht:

Schwierigkeitsgrad:  

Zubereitungszeit: 1 Stunde

Zutaten für 2 Personen:

  • 500 g Rinderfilet (2 Steaks)
  • Salz
  • Pfeffer

Für die Sauce:

  • 24 Stk. Schalottenzwiebel (klein)
  • 1 El weiße Sesamkörner
  • 1/8 l Teriyaki Sauce von Asian Home Gourmet
  • Sojasauce Kikkoman salzig
  • etwas Zucker
  • wenig Balsamicoessig
  • 1 Scheibe Peter Pepper (Chili)
  • 1/8 l Wasser
  • Ingwer Mus
  • frischer Koriander

Beilage:

  • 500g Spargel weiss (im Dampfgarer gegart)
  • Brokkoli (im Dampfgarer gegart)
  • 12 – 16 dünne Scheiben Bauchspeck
  • schwarzer Reis (gibt´s zb. beim Merkur)
  • Wasser
  • Salz

Zubereitung:

Den Spargel schälen und im Dampfgarer für 12 Minuten dämpfen. Danach dritteln und die Hälfte der Spargelteile mit Bauchspeck umwickeln. Alles auf einen Spiess stecken. Ich hab danach auch noch etwas Brokkoli im Dampfgarer gedämpft.

Den Reis waschen und in doppelt so viel Wasser gar kochen. Zur halben Garzeit mit Salz würzen.

Für die Sauce:

Die Schalottenzwiebel schälen. In etwas Öl anbraten, 1 gestrichener EL Zucker dazu und zergehen lassen. 1 TL Ingwer Mus dazu geben.

Mit Balsamicoessig ablöschen. Mit Wasser, Sojasauce und Teriyaki Creme aufgießen und einkochen lassen. Zum Schluss noch den ausgetretenen Bratensaft und den Sesam hinzufügen und einmal kurz aufkochen lassen. Das Fleisch vor dem Servieren an den Aussenseiten in der Sauce wenden.

Für das Rinderfilet:

Öl in einer Grillpfanne erhitzen. Das Rinderfilet salzen und pfeffern und von allen Seiten in der Pfanne anbraten.

In eine Auflaufform geben und bei 100 Grad Umluft ins Rohr. Dort sollte das Fleisch mind. für 30 Minuten bleiben. Dann kurz auf 180 Grad erhöhen. Immer wieder mit der Drückmethode schauen, ob das Fleisch vom Gargrad her schon die richtige Konsistenz hat. Lässt es sich noch wie Butter eindrücken ist es noch rare. Spürt man etwas Widerstand, dann kommt es schon in Richtung medium. Ist es beim Draufdrücken steinhart, dann ist es definitiv zu Tode gebraten. Man kann sich aber auch gerne mit einem Bratenthermometer behelfen und solange garen bis die Kerntemperatur bei 56 Grad liegt (für medium). Ich habe mittlerweile meine Drückmethode schon perfektioniert. Übung macht den Meister. Zum Schluss noch kurz in Alufolie rasten lassen. Den Saft schön auffangen, den braucht man für die Sauce!

Jetzt nur noch die Spargel-Speck-Spiesse braten. Die sind echt der Hammer. Mr. Bee war begeistert.

Nur noch anrichten und genießen. Die Kombination ist wirklich der Hammer und wird es so sicher noch öfter geben. Der Spargel mit dem Speck ist eine Offenbarung – und auch der schwarze Reis hat einen Geschmack und eine Konsistenz, die einfach wahnsinnig gut ist. Unbedingt ausprobieren!

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