Angesichts meiner Größe, meiner schlechten Haltung und der massiven Unlust Sport zu betreiben, gehe ich regelmässig zum Masseur. Man muss ja was für seinen Körper tun. Ok ja ich hatte den Neujahrsvorsatz wieder mit Pilates zu beginnen, aber das Jahr hat ja erst angefangen. So war ich auch diesen Freitag wieder beim Masseur meines Vertrauens. Naja eigentlich bei der Kollegin, da mein Masseur keinen Termin mehr frei hatte. Doch warum erzähle ich Euch das? Beim Massieren kommt man ja doch ins Plaudern und so hat mir meine Masseurin ihr liebstes Torten-Rezept verraten. Also eigentlich nur den Namen. Das Ding heisst Susitorte und besteht sage und schreibe nur aus 4 Zutaten. Schokolade-Ei-Zucker-Butter. Also quasi aus allen Zutaten die das Tortenherz begehrt. Ich konnte natürlich nicht bis nächste Woche auf das Rezept warten und hab mich auf die Suche gemacht. Mit Erfolg, denn Bine bäckt jetzt für Euch die Susitorte.

Schwierigkeitsgrad: 

Zubereitungszeit: 1 Stunde (und 1 Nacht im Kühlschrank)

Zutaten für eine kleine Torte (Durchmesser 16-20 cm):

  • 5 Eier medium getrennt
  • 105 Gramm Kristallzucker (fein)
  • 130 g Butter
  • 140 g Kuvertüre dunkel
  • Rum, wenn man mag (ich nehme keinen)
  • Schokolade zum Raspeln für die Deko
  • Zubereitung:

Die Schokolade in einer Schmelzschale schmelzen. Die zimmerwarme Butter in kleine Würfel schneiden und in der Schokolade nach und nach auflösen.

Das Eiklar von 5 Eiern mit der Hälfte des Zuckers aufschlagen. Zuerst das Eiklar und wenn es schon leicht steif wird erst den Zucker dazu geben!! Er muss ganz aufgelöst sein. Kann man testen indem man ein wenig Masse zwischen den Fingern reibt!

Die 5 Eidotter mit dem Rest des Zuckers schaumig schlagen. Auch hier muss sich der Zucker komplett aufgelöst haben. Danach die Schokolade-Butter Mischung langsam einrühren. Danach den Eischnee mit einem Teigspatel vorsichtig unterheben. Wer mag kann jetzt noch etwas Rum dazu geben. Ich mag das nicht so, drum hab ich es gelassen.

Das Backrohr auf 180 Grad Ober-/Unterhitze aufwärmen.

Die halbe Masse in die mit Backpapier bespannte Tortenform gießen. Für ca. 25 Minuten im Backrohr backen, bis die Nadelprobe positiv verläuft und nichts mehr haften bleibt.

Den Rest der Masse bitte in der Zwischenzeit nicht kalt stellen, sonst zieht sie an und lässt sich nicht mehr schön verteilen!

Den Boden fast auskühlen lassen. Es bildet sich dann eine leichte Mulde, weil er in der Mitte leicht einfällt. Den zweiten Teil der Masse auftragen und alles über Nacht kalt stellen.

Mit dem Gurkenhobel Schokolade in Stifte hobeln und die Torte damit verzieren.

Sie schmeckt einfach nur WOW! Wirklich der Hammer.

Die wunderschönen neuen luftdicht abschließbaren Aufbewahrungsdosen, in denen ich Mehl, Zucker, Salz und Brösel aufbewahre habe ich von Riess zur Verfügung gestellt bekommen.

11 comments on “Bine bäckt die Susitorte”

    • Nein leider nicht. Aber ich denke bei 80 Grad wird sie jedenfalls speckig anbacken. Ich würde es sonst eher komplett durchbacken, wenn du dich über rohe Wier nicht drüber traust! Lg, Bine

  1. Salu liebe Caro,

    Milch und ich haben einen Disput. Bei Süßgebäck nehme ich klassisch Schweineschmalz oder Kokosfett. Zu beachten ist dabei, etwas Wasser zum Fettt zu fügen. Butter hat 17% Wasser. Kopfrechnen ist angesagt. Bei Mehlsachen klappt es gut, besser als Pflanzenöl.Kokosfett und Schweineschmalz haben fast den gleichen Stockpunkt wie Butter. Margarine ebenso, nur muß beim Einkauf von #Margarine aufgepaßt werden. Markenware hat Milchpuver und Palmfett als Bestandteil. Ich habe eine Margarine ohne die beiden Zutaten gefunden, Basis ist Sonnenblumenöl. Margarine hat wie Butter auch den Wasseranteil.

    Bei Kuvertüre war es ebenso. Milchpuver und Palmfett. Auch da habe ich eine davon freie Variante gefunden und schon bei verschieden Sachen ausgiebig getestet .auch Nußcreme ( der Markenname ist mir gerade entfallen) Witizgerweise 2% Kakaoanteil mehr und nur 10 Cent teuerer.

    Soweit zur Kenntnis. Nun die Frage:

    Mit welcher Variante sollte ich den Nachbau beginnen? Schweineschalz, Kokosfett oder doch die Margarine?

    Sonnigste Grüßles

    WN

    • Hallo lieber Werner, ehrlich gesagt habe ich bislang weder mit Kokosfett, noch mit Schweineschmalz gebacken. Ich hätte daher als Alternative zu Butter in erster Linie zu einer hochwertigen Margarine gegriffen. Aber ich bin natürlich dankbar, wenn du auch eine der anderen Alternativen ausprobierst und uns deine Erfahrungen mitteilst! auf jeden Fall Danke für deine Tipps! Wasser und Schmalz. Liebe Grüße Bine

  2. Hallo Bine,
    zuerst herzliche Gratulation zu dieser Seite!
    Gestern hatte Susi Premiere, es gibt Fragen:
    ich habe etwas mehr als die Hälfte in meine 1/2Tortenform gefüllt (ohne den Rand einzufetten). Im Rohr ging er bis zum Backformrand auf. Als ich den Teig aus dem Rohr nahm, habe ich den Rand mit einem Messer gelöst. Dadurch hatte ich zwar eine Vertiefung, die war jedoch nicht wirklich tief. Beim Einfüllen der zweiten Teighälfte fiel mir auf, dass der rohe Teig über den gebackenen Teil hinaus ragt und den Formrand berührt. Macht nix dachte ich, das wird eh noch fest. Nun, fast 24 Std später gab ich ihn aus der Form, und nur kurz danach lief der rohe Teil über den Tortenrand hinaus, was ein wenig unschön aussah, geschmacklich war sie top.
    Was habe ich denn falsch gemacht: Zu kleiner Form-Durchmesser oder Tortenrand nicht lösen? Welche Konsistenz sill denn der rohe Teil haben: cremig oder mousseartig?
    Ich freu mich auf Deine Ideen ☺️

    • Hallo liebe Annemarie, Den Tortenrand darf man nicht lösen, die eingefüllte Masse sollte genau über die Torte gehen, da war die Masse scheinbar für die Form zu viel. Oder löst die Torte aus der Form und spannst einen Tortenring rundherum. So mache ich es meist. Die Masse sollte aber schon beim Einfüllen relativ fest sein, damit meine ich nicht zu flüssig sein. Sie wird nämlich wie man auf meinen Fotos sieht doch sehr fest, würde also nicht davonlaufen. Vielleicht versuchst du es noch einmal ;-). Lg, Bine

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