Zu Silvester gibt es ja viele Bräuche. In der Silvesternacht müssen wir zuerst Mal die zahlreichen bösen Geister vertreiben! Deshalb wird rundherum wie wild geschossen. Unsere beiden Katzen sind da Gott sei Dank nicht so ängstlich. Lola vesteckt sich zwar gerne unter dem Bett, aber nachdem die Knallerei am Himmel von Wien vorbei ist, ist sie so vergnügt, als wäre nix gewesen. Pepper zeigt sich jedes Jahr herzlich unbeeindruckt, worüber ich sehr froh bin. Aber wir schiessen auch selbst keine Raketen oder knallen sonst irgendwie herum. Böller müssen für mich sowieso nicht sein, die sind nicht nur für die Tiere eine Pein. Wir schauen aber dann doch gern dem grellen Feuerwerk am Himmel zu. Aber es gibt noch einige andere Dinge die man an Silvester tun, oder nicht tun sollte. Strengstens verboten ist es Wäsche zu waschen oder Wäsche gar zu trocknen und aufzuhängen. Die bösen Geister, die man mit der Knallerei verjagt, könnten sich nämlich in meiner aufgehängten Wäsche verfangen und dann hätten Mr. Bee, ich und unsere Katzen, diese Geister das ganze Jahr am Hals. Das wollen wir natürlich nicht. Damit man das ganze Jahr über reichlich Geld in der Tasche hat, besagt ein weiterer Brauch, dass man an Silvester Sauerkraut essen soll. Im Neujahr dann Linsen. Damit wir heuer so richtig viel Geld im Haus haben, hab ich beides gekocht. Ein Szegediner vom Kabeljau als Vorpeise und im neuen Jahr – nach Mitternacht – dann meine würzige Linsensuppe. Mr. Bee war vom Szegediner so begeistert!

Schwierigkeitsgrad:

Zubereitungszeit: 1,5 Std.

Zutaten für 6 Personen:

  • 6 Kabeljau Filets
  • Fischgewürz von S.Olia
  • Maiskeimöl
  • 1 kleine Zwiebel
  • 3 EL Paprikapulver, edelsüß
  • ein Spritzer Hesperidenessig
  • 500 g Sauerkraut (gewässert)
  • Salz
  • Pfeffer, schwarz
  • 1 EL Zucker
  • 3 Lorbeerblätter
  • 1 EL Majoran getrocknet
  • Kümmel
  • Knoblauch, gepreßt
  • EL Maizena
  • 100 g Creme Fraiche
  • 1 Liter Wasser oder Suppe (Suppe macht es viel viel besser)
  • 400 g Erdäpfel (festkochend)
  • Butter
  • Salz

Zubereitung:

Erdäpfel mit Schale weichkochen. Erkalten lassen und schälen. Anschließend in etwas Butter und zerlassenen Speckwürfeln schwenken und salzen.

Kleingeschnittenen Zwiebel in Öl (oder Schweineschmalz) glasig anschwitzen und das Paprikapulver einstreuen. Mit Essig ablöschen und sofort mit Wasser/Suppe aufgießen. Wenn man Suppe verwendet ist der Geschmack natürlich etwas runder!  Anschließend Sauerkraut, Kümmel, Pfeffer, Majoran, Lorbeerblatt, Zucker und Knoblauch hinzufügen und alles gemeinsam weitergaren. Bei Bedarf etwas Flüssigkeit hinzufügen. Für ungefähr 20 Minuten garen. Das Kraut sollte noch bissfest sein. Auf jeden Fall den Kümmel nicht vergessen – denn der hilft bei der Verdauung!!

Maizena mit der Creme Fraiche versprudeln und mit etwas Wasser glattrühren. Zügig unter das Kraut mengen. Zum Schluß die Lorbeerblätter entfernen.

Den Fisch mit dem Fischgewürz einreiben und in der Pfanne mit etwas Maiskeimöl (gemischt mit Olivenöl) knusprig braten. Nur einmal umdrehen und gar ziehen lassen. Das Kraut in den Tellern anrichten und den Fisch drauf setzen.

Gemeinsam mit den Erdäpfeln und einem Klecks Creme Fraiche servieren!

Die wunderschönen Teller sind übrigens aus der Serie Cera, die ich von Villeroy und Boch zur Verfügung gestellt bekommen habe.

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