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Viele meiner Gerichte entstehen einfach spontan. Meistens habe ich Lust auf irgendeine Zutat und bastle dann rundherum ein neues Rezept. Diesmal hatte ich einfach riesige Lust auf selbst gemachte Gnocchi. Nachdem ich Tomatensauce nicht so gut vertrage, auf Pesto so gar keine Lust hatte und auch keine schnöde Schinken-Obers-Sauce machen wollte, bin ich mal an der Frischfleischtheke vorbeiflaniert, um zu schauen was mich anlacht. Schon seit Wochen habe ich vergeblich nach Kalbsfilet gefragt – und da lag es. Genau 450 Gramm! Perfekt für 2 Personen. Gnocchi, Kalbsfilet, vielleicht ein paar Zuckerschoten, die Mr. Bee so liebt? Aber welche Sauce? Da kam mir der zündende Einfall. Metaxasauce, also ein Kalbsfilet Tiganaki mit flaumigen Gnocchi!! Was soll ich sagen – Mr. Bee war begeistert. Und mir hat es ebenfalls hervorragend geschmeckt. 

Schwierigkeitsgrad: loeffel loeffel

Zubereitungszeit: 1 Stunde

Zutaten für 2 Personen:

Für die Gnocchi: 

  • 60g Butter
  • 100 g Mehl (griffig)
  • 300 g Erdäpfel (mehlig, gekocht)
  • Salz
  • 2 Eidotter

Für das Wokgemüse:

Für die Sauce:

  • 150 ml Schlagobers
  • 150 g Creme Fraiche
  • 3 EL Metaxa
  • 150 ml Rindssuppe
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1 EL Paprikapulver
  • etwas Mehl
  • 1 Zwiebel
  • Cayennepfeffer
  • eingelegte Pfefferkörner

Salat:

  • grüner Blattsalat gemischt
  • 5 EL Apfelessig
  • etwas Salz
  • Pfeffer
  • 1/2 Tl Zucker
  • Olivenöl von S.Olia

Zubereitung:

Für das Wokgemüse: Die Zuckerschoten zuputzen (Fäden ziehen), Die Karotten in Scheiben schneiden. Öl in einer Pfanne erhitzen und die Zuckerschoten und Karotten darin anbraten. Beides sollte noch schön grün und knackig sein. Mit dem Gemüse-Gewürzsalz würzen. Zum Schluss noch etwas Olivenöl darüber gießen.

Für das Kalbsfilet: Das Fleisch mit dem Gewürzsalz für Kalb einreiben. In der Grillpfanne in etwas Öl von allen Seiten scharf anbraten. Den Ofen auf 90 Grad Umluft vorheizen. Das Fleisch in einen Auflaufform geben und im Rohr fertiggaren.Immer wieder mit der Drückmethode schauen, ob das Fleisch vor Gargrad schon die richtige Konsistenz hat. Lässt es sich noch wie Butter eindrücken ist es noch rare. Spürt man etwas Widerstand, dann kommt es schon in Richtung medium. Ist es beim Draufdrücken noch steinhart, dann ist es definitiv zu Tode gebraten. Man kann sich aber auch gerne mit einem Bratenthermometer behelfen. Ich habe mittlerweile meine Drückmethode schon perfektioniert. Übung macht den Meister. Zum Schluss noch in Alufolie rasten lassen.

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Die Gewürze habe ich von S.Olia zur Verfügung gestellt bekommen.

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So sollte es fertig gebraten aussehen:

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Für das Tiganaki (Metaxasauce): Im Bratrückstand Zwiebel anrösten mit etwas Wasser und Metaxa ablöschen. Creme Fraiche mit 2 EL Paprikapulver, etwas Mehl und Wasser vermischen (es sollten keine Klumpen entstehen) und mit dem Bratrückstand vermengen. Durchrühren und mit Rindsuppe aufgießen. Schlagobers einfließen  lassen, grünen Pfeffer hinzufügen und alles kräftig einkochen. Mit Salz, Cayennepfeffer und frisch gemahlenem Pfeffer abschmecken.

Für die Gnocchi: 60 Gramm Butter in einem Topf schmelzen, bis sie goldbraun wird, anschließend die Butter in ein mit Küchenpapier ausgelegtes Sieb gießen. Das Kartoffeln abgießen und stampfen. Die Eier trennen und das Eigelb, die braune Butter, 100 Gramm Mehl zu den Kartoffeln geben und durchkneten. Den Teig zu Gnocchi formen und in Salzwasser gar kochen.

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Zum Schluss die Gnocchi in der Sauce schwenken und das Kalbsfilet Tiganaki anrichten. Das Fleisch mit frisch geriebenem Pfeffer bestreuen.

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Mit grünem Salat genießen.

1 comment on “Kalbsfilet Tiganaki mit flaumigen Gnocchi”

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