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Alle die mich jetzt schon besser kennen wissen – ich bin ein Topfentiger. Aber ein richtiger. Topfen gibt´s in meinem Kühlschrank also immer reichlich. Nachdem ich gestern wieder mal so richtig Heißhunger auf was Topfiges hatte, musste schnell eine Süssigkeit gezaubert werden. Da ich mir vor 2 Wochen endlich eine Gugelhupfform geleistet habe, durfte die natürlich gleich für mein neues Topfending herhalten. Auf der Suche nach dem perfekten Rezept bin ich auf ein altes Bauernrezept für einen Topfengugelhupf gestoßen, das ich euch nicht vorenthalten möchte. Es ist wirklich ein Traum. So schön saftig und fluffig. Den müsst Ihr unbedingt ausprobieren!

Schwierigkeitsgrad:

Zubereitungszeit: 15 Minuten (plus 60 Minuten Backzeit)

Zutaten für 1 Gugelhupf:

  • 250 g Topfen (20%)
  • 250 g Staubzuckern (Puderzucker)
  • 250 g Butter
  • 270 g Mehl (griffig)
  • 30 g Stärkemehl
  • 5 Eier
  • 1 Pkg. Backpulver
  • 1 Pkg. Vanillezucker
  • Zesten (von bis zu einer Zitrone)

Zubereitung:

Für den Topfengugelhupf zuerst die Eier trennen und den Eischnee aufschlagen bis er richtig steif ist. Danach kann man mit demselben Quirl gleich die Butter und den Dotter schaumig rühren. Danach die Zitronenzesten in die Masse reiben (Menge je nach Belieben) und mit dem Zucker & Vanillezuciker schaumig rühren. Nun den Topfen mit denselben Quirlen in einem eigenen Gefäß cremig rühren und löffelweise in die Buttermasse geben. Die Gugelhupfform mit Butter ausstreichen und mit Brösel auskleiden.

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Danach das mit Backpulver und Stärkemehl gut vermischte Mehl löffelweise beimengen und ebenfalls gut durchrühren. Ganz zum Schluss den steif geschlagenen Schnee vorsichtig unterheben. Nicht mehr rühren, sonst würde man die hineingeschlagene Luft wieder hinaus schlagen und das ganze Aufschlagen des Eischnees wäre unnötig gewesen.

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Den Teig in die mit Butter und Brösel ausgestrichene Gugelhupfform füllen und ca. 60 Minuten bei 160 °C Ober-/Unterhitze backen. Fertig ist der perfekte Topfengugelhupf.

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Danach den Topfengugelhupf noch mit Staubzucker bestreuen und gleich anschneiden!

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Sieht er nicht himmlisch aus? Direkt zum Anbeissen!

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Die wunderschöne Tortenplatte habe ich übrigens von Stielreich zur Verfügung gestellt bekommen.

Comments

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11 comments on “Flaumiger Topfengugelhupf”

  1. Hab aus Versehen doppelt so viel Topfen genommen. War trotzdem sehr lecker und auch im kalten Zustand noch recht fluffig. Danke vielmals fürs Rezept! LG, Christiane

  2. Hallo Bine,
    hab selten so einen guten Guglhupf gegessen!
    Da mir das Weizenmehl ausgegangen ist, habe ich kurzerhand die Stärkemehlmenge erhöht, hab also 200 g Mehl und 100 g Stärkemehl verwendet. Zwar fehlt mir der Vergleich zum Originalrezept, aber ich hatte den Eindruck, dass der Guglhupf so noch flaumiger war.
    LG Christian

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