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Ich habe der lieben Silvia seit Monaten, wahrscheinlich ist es auch schon ein Jahr her, einen Frankfurter Kranz a la Bine versprochen. Die Kuchenform war ja schnell gekauft. Das war eine Angelegenheit von 2 Tagen. Nachdem ihr aber alle wisst, dass wir nicht die großen Kuchenessen vor dem Herrn sind und ich auch lieber salzig koche, als den Backlöffel zu schwingen, hat´s jetzt ein bisserl gedauert. Doch wie bei vielen Dingen heisst es auch hier – was ewig währt, wird dann noch viel besser. Oder so ähnlich. Dieses Wochenende hat mich dann doch die Backfreude gepackt und so wurde die Operation “Wiener Variante des Frankfurter Kranz” in die Tat umgesetzt. Eines war klar – es darf nicht so üppig werden, wie das Original. Somit habe ich die Creme etwas weniger Butter lastig gestaltet. Wer es klassischer mag, kann hier gerne die Buttermenge auf das gewünschte Mass hinaufschrauben. Bis 500g ist alles erlaubt. Ich kann euch nur sagen, dass der Kranz binnen 1 Stunde aufgegessen war. Meine Kollegen waren nicht zu bremsen. Um das letzte Stück gab es noch einen erbitterten Kampf – es sollen ein paar Gabeln und Messer im Spiel gewesen sein… So sagen zumindest Gerüchte.

Teigmasse:

  • 5 Eidotter
  • 320 g Staubzucker (Puderzucker)
  • 1/8 l Öl
  • 1/8 l Wasser
  • 320 g glattes Mehl 
  • 1/2 Packung Backpulver
  • 5 Eiklar
  • Salz (Prise)

Für die Creme:

  • 300g Butter 
  • 2 Packung Vanillepuddingpulver
  • 1 Liter Milch
  • 8 EL Zucker
  • etwas Staubzucker (Puderzucker) – zum Bestreuen des Puddings damit er keine Haut bekommt

Deko:

  • Haselnusskrokant
  • Cocktailkirschen
  • Weichselmarmelade mit Stückchen

Zubereitung: 

Für den Grundteig (Teigmasse) Dotter, Staubzucker, Öl und Wasser schaumig rühren. Das Eiweiß (Eiklar) mit einer Prise Salz steif schlagen. Ich schlage den Eischnee immer zuerst und dann erst die übrige Masse (erspart das zwischenzeitige Abwaschen der Rührbesen!)

Anschließend das Backpulver in das Mehl sieben und beides in die Dottermasse rühren. Zum Schluss vorsichtig den steifen Schnee unterheben.

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In die gefettete Kranzform gießen. Bei 180 Grad Umluft für ca. 40 Minuten backen. Unbedingt die Nadelprobe machen. Anschließend den Kuchen gut auskühlen lassen und erst kalt auf der Form lösen.

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Für die Pudding-Buttercreme:

Ungefähr 100 ml Milch mit dem Puddingpulver und Zucker anrühren. Die restliche Milch aufkochen und die Puddingmischung vorsichtig darin aufkochen. Dabei mit einem Schneebesen rühren, damit keine Klumpen entstehen. Mindestens 1 Minute schwach kochen lassen. Einige Minuten abkühlen lassen und dabei immer wieder umrühren. Mit Staubzucker bestreuen, damit der Pudding keine Haut bildet!

Sobald der Pudding Zimmertemperatur erreicht hat Butter schaumig rühren (sollte ebenfalls Zimmertemperatur haben) und den Pudding löffelweise einrühren. Wer mag kann die Creme dann auch noch abschmecken. Sollte aber so schon süss genug sein.

Den Kuchen aus der Form lösen und in 3 Teile schneiden. Die Pudding-Buttercreme in einen Spritzsack füllen und mit Hilfe einer Sterntülle am Rand auftragen. Mittig die Weichselmarmelade einfüllen. Den nächsten Teil auflegen und das Ganze wiederholen.

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Den Oberteil darauf legen und nur oben mit Creme bestreichen.

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Mit Krokant dekorieren und abschließend 8 Spitzen mit der Sterntülle als Deko auftragen. Auf jede Spitze eine Kirsche legen. Den Frankfurter Kranz ordentlich kühlen!

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Nach dem Anschneiden nur noch genießen.

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