Surf & Turf Asia Style – 4

Eine unserer Lieblingsspeisen ist Püree. Aber nur wenn daneben noch ein großes saftiges Steak liegt! Abgerundet mit ein paar Garnelen – wie es sich für ein gepflegtes SURF & TURF gehört – ein Hochgenuss. Mir war diesmal wieder nach asiatisch. Doch wie kann man Mr. Bee noch überraschen? Ich sag´s Euch – indem man den oberen Teil des Pürees mit Wasabi verschärft. Zur süsslichen Teriyakisauce ein wunderbarer Kontrast. Immer wenn man sich also nichts Spezielles vornimmt, entstehen die besten Kreationen. So viel gelobt bin ich schon lang nicht mehr geworden… 

Schwierigkeitsgrad: 

Zubereitungszeit: 40 Min.

Zutaten für 2 Personen:

  • 2 Rinderfiletsteaks á 200-220 g
  • Pfeffer
  • Salz
  • Steakgewürz (ich steh immer noch auf das Steakgewürz von Alfons Schuhbeck – eine Mischung aus Meersalz. Knoblauch, Paprika süß, Curcuma, Koriander, Pfeffer, Cardamom, Senfkörner, Ingwer, Zimt, Zucker, Thymian, Rosa Beeren, Kaffeebohnen gemahlen, Oregano, Majoran, Bohnenkraut, Rosmarin)
  • 100g Bio-Garnelen (geschält) von yuu´n mee
  • etwas Ingwer (frisch geschnitten)
  • etwas Knoblauch (klein geschnitten)
  • Fischgewürz von Sohyi Kim

Für das Wokgemüse:

  • 125 g Zuckerschoten
  • 125 g Thaispargel
  • Sojasauce
  • Pfeffer
  • Salz
  • 1 Tl frisch geschnittener Ingwer
  • 1 Tl frisch geschnittener Knoblauch

Für die Sauce:

  • Wasser
  • Honig
  • dicke Teryakimarinade von Asian Home
  • Sojasauce Kikkomanen
  • Saft der Steaks
  • bunter gemahlener Pfeffer

Für das Püree:

  • 300g mehlige Erdäpfel
  • ¼ l Obers
  • etwas Milch (bei Bedarf etwas mehr Milch unterrühren)
  • 100 g Butter
  • Muskatnuss
  • Salz
  • 1-2 El Wasabipaste

Zubereitung:

Erdäpfel schälen, würfeln und  in Wasser kochen bis alles  weich ist. Die Butter in einem Topf zum Schmelzen bringen und das Obers und etwas Milch unterrühren. Die gar gekochten Kartoffeln abgießen, stampfen und mit der Milch, der Butter und dem Obers vermengen. (Bei Bedarf etwas Milch oder Obers nachgießen.) Mit Salz und Muskatnuss abschmecken. Einen kleinen Teil des Pürees in einen anderen Topf geben und mit Wasabipaste vermengen.

Für das Wokgemüse:

Den Spargel und die Zuckerschoten waschen und in einer Wokpfanne mit etwas Öl, Ingwer und Knoblauch anbraten. Zum Schluss mit etwas Sojasauce abschmecken. Auf der Herdplatte stehen lassen, damit der grüne Spargel etwas durchziehen kann. Er sollte noch knackig aber nicht ganz roh sein.

Steaks mit Steakgewürz bestreuen und in der Grillpfanne scharf anbraten. (Ich verwende dazu meine Grillpfanne, die den Steaks bei richtigem Wenden ein schönes Karomuster verleiht.)  In eine Auflaufform heben und bei 90°C  Umluft rosa fertigbraten. Kurz in Alufolie rasten lassen.

Tipp: Man kann das Fleisch auch mit Ober-Unterhitze fertiggaren. Weil ich so oft gefragt werde, wie lange das Steak braucht, bzw. wie man weiß ob es rare, medium oder well done ist. Hier ein kleiner Anhaltspunkt:

Es ist, wie gesagt schwierig genaue Minutenangaben zu machen, weil es einerseits auf die Dicke des Fleisches ankommt, als auch auf die Temperatur. Ich habe mich schon viel herumgespielt und mittlerweile wird das Steak wirklich perfekt. Mein Tipp ist: das Fleisch zuerst wirklich kräftig auf beiden Seiten in einer Grillpfanne anbraten. In der Zwischenzeit heize ich den Ofen bei Ober- Unterhitze (nicht Umluft) auf 110 °C vor und gebe das Fleisch in einer Auflaufform für 8-10 Minuten in den Ofen. Danach erhöhe ich die Temperatur etwas (auf ungefähr 150 °C. Danach muss man im 3 Minuten-Takt mit der Drückmethode schauen, ob das Fleisch noch rare, medium oder well done ist. Um ein Gefühl dafür zu bekommen einfach auf das rohe Fleisch drücken. Dann auf das Fleisch, wenn es für 10 Min. im Ofen ist. Wenn es sich noch immer wie Pudding eindrücken lässt ist es rare, wenn ein wenig Widerstand da ist dann ist es medium-rare, wenn es sich kaum mehr eindrücken lässt. ist es super durch. Aber das ist wirklich Übungssache und bis man das Gefühl entwickelt hat, sind sicher mal 5-6 Steaks entweder zu roh oder schon zu fest gewesen. ABER ÜBEN LOHNT SICH IN DIESEM FALL!!

Bratenrückstand mit etwas Wasser anblöschen. Etwas Honig hinzufügen und mit dicker Teryakimarinade (Asian Home) aufgießen. Die Flüssigkeit, die aus den Steaks in der Alufolie ausgetreten ist zur fertigen Sauce hinzufügen. Zum Schluß zum Eindicken 1 EL kalte Butter unterrühren. Eventuell noch salzen und mit frischem, allerdings grob gemahlenem bunten Pfeffer verfeinern.

Die Garnelen würzen und in einer kleinen Pfanne in etwas Olivenöl rösten. Sie sollten noch schon saftig bleiben, daher wirklich aufpassen, dass man sie nicht zu lange brät.

Das Püree mit Hilfe eines Dessertrings anrichten und das oberer Drittel mit Wasabipüree auffüllen. Das hat Mr. Bee besonders gut geschmeckt. Die Mischung von mild und scharf ist wirklich köstlich!

Surf & Turf Asia Style – 6

Das Steak war super rosa!

 

 

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