Zwischenbrückenwirt – 19

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Seit 2009 findet 2 Mal jährlich die sogenannte Restaurantwoche statt. Jeweils eine Woche reiner Genuss.

Die Genussreise beginnt ganz einfach mit der Buchung Deines Wunschlokals auf restaurantwoche.wien. Anschließend kann man um sagenhafte € 29,50 in Restaurants mit bis zu einer Gault Millau-Haube ein köstliches 3-Gänge-Dinner oder für € 14,50 ein 2-Gänge-Lunch entdecken. Manche Restaurants bieten sogar 4 Gänge! Der Ausflug in ein Restaurant mit mehr als einer Haube kostet am Abend pro Haube € 10,- mehr, und zu Mittag € 5,- mehr. Also quasi ein Schnäppchen.

Nur noch kurz kann man Wiens Top-Restaurants in der „Wiener Restaurantwoche“ vom 14. bis 20. September 2015 entdecken! Also schnell noch die letzten Plätze sichern.

Wir wurden Mitte September zum neu renovierten ZwischenBrückenWirt eingeladen. Wie man nachlesen kann, brachte der Chef de Cuisine Günther Szigeti schon früher mit seiner “Schwarzen Katze” tolle Küche zum kleinen Preis unters Volk und mit dem “Feles” hat er sich bereits seine erste Haube erkocht. Auch sein “neues” Lokal ist bereits mit einer Gault Millau Haube belohnt worden. Wir waren also sehr gespannt. Was jedoch in allen Kritiken einhellige Meinung war – man kann im Zwischenbrückenwirt toll – “schirch” essen. War doch das Ambiente bislang gepflegter 90er Jahre Stil. Ein richtiges Wiener Vorstandtswirtshaus halt. Seit 2 Tagen erstrahlt das Lokal in neuem Glanz. Nichts erinnert mehr an die bunt geblumten Kissenbezüge und die tristen Wände.

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Den Eingangsbereich ziert eine wunderschöne, gemütliche Bar. Alles sehr hell, einlandend und nachdem jetzt – Anfang September – gerade mal 2 Tage alt, also so richtig brandneu, natürlich noch etwas clean. Schön wäre natürlich, wenn man die doch sehr hellen Lampen etwas dimmen könnte.

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Doch nun zum Wichtigsten. Dem Essen! Das Menü verhieß im Vorfeld ja schon Gutes – sonst hätte ich Mr. Bee wahrscheinlich nicht zu einem Ausflug bewegen können.

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Zum Aperitif gab es für mich weißen Portwein mit Tonic und Limette. Vielleicht ein bisschen zu viel Limette und zu wenig Portwein. Mr. Bee hat sich ein gepflegtes Bier gegönnt.

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Erster Gang: Beef Tatar mit Wachtelei und Senfrahm

Das Beef Tatar war optisch schon einmal ein Highlight. Als Weinbegleitung gab es dazu einen Morillon Hochgrassnitzberg 2013, Hager Holger, St. Veit, Südsteiermark.

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Aber auch geschmacklich wirklich fein abgestimmt. Mr. Bee war es vielleicht eine Spur zu Ketchup lastig. Fein fand ich die Kombi mit den rosa Pfefferbeeren.

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Zweiter Gang: Eierschwammerlcremesuppe mit geräucherter Gänsebrust

Schön würzige Suppe mit kräftigem Eierschwammerlaroma. Die geräucherte Gänsebrust in kleinen Würfelchen, sowie kleinen Stückchen von ganzen Eierschwammerln gaben der Suppe ein wenig Biss. Die Konsistenz war mir vielleicht eine Spur zu wenig cremig, aber geschmacklich eine hervorragende Suppe. Ich musste nicht nachwürzen!

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Die Hauptspeise: Rosa Keule und Ragout vom Reh mit Erdäpfel-Maronigratin und cremigem Rahmwirsing. Die Weinbegleitung war ein Cuvee “Joiser Reben” 2013, Markus Altenburger, Jois, Neusiedler See. (War nicht ganz nach unserem Geschmack.)

Das Reh war butterzart, das Ragout wunderbar gewürzt, der Wirsing leicht pfeffrig cremig und das Gratin mit den Maronischeiben ein perfekter Begleiter. Wieder musste ich weder nachsalzen und schon gar nicht pfeffern. Pfeffer war eindeutig das Lieblingsgewürz des Küchenchefs an dem Abend. Nicht störend, aber doch recht auffällig in allen 3 Gängen.

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Der krönende Abschluss: Ein Schokotrifle 

Die wunderbare Neuentdeckung des Abends war die Weinbegleitung zum Dessert: Ein “Red Roses” Rosenmuskateller 2013, Kracher, Illmitz, Neusiedler See. Ein Wahnsinn. Ich hab gleich 2 Gläser getrunken so fein war der.

Wir waren ja eigentlich schon satt. Aber komischerweise ist für eine Nachspeise immer Platz!

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Das Schokomousse war ein Traum. Die Kombi mit den Beeren natürlich hervorragend. Den Keks- oder Kuchenmittelteil hätte es eigentlich nicht gebraucht. Jedenfalls ein krönender Abschluss eines rundum feinen Menüs. Wer schnell ist kann bis Sonntag noch eben dieses genießen.

Ich kann den  Zwischenbrückenwirt, sowohl als Lokal für einen gepflegten Businesslunch, ein Abendessen zu zweit, als auch als feines Lokal für ein Familienessen empfehlen. Wunderbares Essen in mittlerweile wirklich schönem Ambiente. Die normale Speisekarte bietet Klassiker wie Rindsbäckchen, Kalbstafelspitz und frischen Fisch. Hier kann man  einen  kleinen Blick in die Abendkarte werfen. Wir kommen wieder!

Hier das „Bine isst“ Ranking:

Speisen und Getränke: 8 (von 10 Punkten)

Service: 7/10 

Ambiente: 8/10 

Auswahl an Speisen: nicht beurteilbar (im Rahmen der Restaurantwoche gibt es nur das Menü)

Wo ist der Zwischenbrückenwirt zu finden? Wie reserviert man?

Zwischenbrückenwirt
Treustrasse 27
1200 Wien

Tel: 01/3331062

Website: http://www.zwischenbrueckenwirt.at

Öffnungszeiten

Mo-Fr 11:30 – 14:30 & 18:00 – 23:00

 

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