Donauwelle_Puddingcreme

Wie Ihr seht wird aus dem Backmuffel ein richtiger Backfreund. Einfache Rezepte sind aber immer noch nicht so mein Ding. Wenn dann muss gekleckert, gepatzt und gebastelt werden. Kaum hab ich Barafras Donauwelle gesehen – schon hab ich mich auf die Suche nach einem Rezept gemacht. Wie immer habe ich herumexperimentiert und aus mehreren Rezepten eins gemacht. Natürlich hat auch Mr. Bee noch ein paar Wünsche angebracht, nachdem der erste Versuch schon recht gut war. Die Vanille-Butter-Creme muss mindestens doppelt so hoch sein und es müssen auf jeden Fall Weichseln (Sauerkirschen) und nicht die irrtümlich von mir genommenen Kirschen in den Kuchen. So hab ich sie gleich nochmal gebacken. Und beim 3ten Mal kann ich sie dann auch von innen herzeigen. Weil ich jetzt auch weiß wie man ein schönes Wellenmuster hinbekommt. Sicher nicht, wenn man die Weichseln kreuz und quer auf dem Kuchenteig verteilt. Was dem Geschmack aber auf keinen Fall einen Abbruch tut. Der Kuchen hat wunderbar geschmeckt! Es zahlt sich also aus dieses Kunstwerk zu backen! Wie man das Donauwelle-Muster hinbekommt erklär ich Euch im Text!

Schwierigkeitsgrad:

Zubereitungszeit: mehrere Stunden, da man sowohl den Pudding, als auch den Kuchen auskühlen lassen muss, bevor man die Creme auftragen kann!

Zutaten für 1 Kuchen (Blech: ca. 40×30):

Für den Teig:

  • Je nach Geschmack und Belieben 1-2 Gläser Weichseln (Sauerkirschen)
  • 250 g weiche Butter
  • 200 g Zucker
  • 1 Pkg. Vanillezucker
  • 1 Pr. Salz
  • 6 Eier
  • 370 g Weizenmehl
  • 3 gestr. Teelöffel Backpulver
  • 20 g Kakaopulver
  • etwas Milch

Butter-Vanillecreme:

  • 2 Packungen Puddingpulver (Vanille)
  • 200 g Zucker
  • 1 l Milch
  • 500 g weiche Butter

Guss:

  • 200 g Vollmilchkouvertüre
  • 2 El Speiseöl (ich verwende Maiskeimöl)

Zubereitung:

Vorbereitung: Kirschen mittels Sieb gut abtropfen lassen. Den Backofen bei Ober-/Unterhitze auf etwa 180 °C vorheizen, bei Umluft auf 160°C.

Teig:

Butter (weich) in einer Schüssel geschmeidig rühren. Nach und nach Zucker, Vanillezucker und Salz unter Rühren hinzufügen bis eine gebundene Masse entsteht. Jedes Ei auf höchster Stufe mindestens 1/2 Minute unterrühren. Mehl mit dem Backpulver vermengen und auf 2 Teile unter den Teig mischen. (auf mittlerer Stufe) Sollte der Teig zu fest sein – einfach mit Milch ein wenig verdünnen. Anschließend 2/3 des Teiges auf das Backblech verteilen. Unter das übrige Drittel Teig Kakao mischen und mit etwas Milch geschmeidig rühren. Den Kakaoteig auf dem hellen Teig verstreichen:

 

Die Weichseln auf Küchenrolle trocknen und auf dem Teig verteilen. Wenn man schöne Streifen macht (dh. alle Kirschen in einer Linie)  – nicht so wie ich ein Kraut- und Rübenmuster, kann man nachher auch das klassische Wellenmuster sehen. Die Weichseln leicht in den Teig drücken!

Das Blech in den Backofen schieben und im unteren Drittel backen. Backdauer: ungefähr 40 Minuten!

Anschließend den gebackenen Kuchen auf einem Rost (in der Form) auskühlen lassen.

Für die Butter-Puddingcreme: Aus Puddingpulver, 200 g Zucker und der Milch nach Packungsanleitung einen Pudding zubereiten. Diesen Auskühlen lassen. Dabei immer wieder rühren, damit sich keine Haut an der Oberfläche bildet. (Pudding nicht kalt stellen!!!)

Weiche Butter mit dem Mixer geschmeidig rühren und den erkalteten Pudding esslöffelweise darunter rühren.

ACHTUNG: Pudding und Butter müssen Zimmertemperatur haben, da die Creme sonst gerinnt. Die Puddingcreme gleichmäßig auf dem gebackenen Kuchen verteilen und den Kuchen für 1 Stunde kalt stellen.

Guss: Vollmilchkouvertüre gemeinsam mit 2 El Öl  im Wasserbad schmelzen. Nicht heiß werden lassen. Den Guss auf der fest gewordenen Buttercreme verteilen. Mir schmeckt die Donauwelle am Besten, wenn man sie einige Zeit bei Zimmertemperatur warm werden lässt! Die Puddingcreme mit der Vollmilchschicht schmeckt dann fast so wie Kindermilchschokolade. SEHR LECKER!

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