Rindfleisch Bulgogi

Rindfleisch Bulgogi (Koreanisches Feuerfleisch). Der Name „Feuerfleisch“ bedeutet aber nicht, dass es furchtbar scharf ist – im Gegenteil – durch einen hohen Anteil von braunem Zucker wird es sogar würzig süss. Der Name deutet vielmehr auf die Zubereitungsart hin, nämlich auf offenem Feuer. Was ich allerdings zu Hause zum Schutz der Möbel nicht mache. Sie ist aber mittlerweile eine unserer momentanen Lieblingsspeisen beim Asiaten. Das allerbeste gibt es derzeit im KOSU auf der Praterstraße. Ich könnte fast jeden Tag eine Bulgogi-Bento-Box mit Oshinko-Makis essen! Und auch Mr. Bee wurde regelrecht angesteckt. Wie bei vielen Dingen, die ihm besonders gut schmecken kam auch hier der bald die Frage: “Können wir das nicht auch mal zu Hause machen?” Mit WIR bin natürlich ICH gemeint. Also DU aus seiner Sicht. So hab ich begonnen auf Youtube Videos von Koreanerinnen anzuschauen, die das perfekte Koreanische Feuerfleisch zubereiten. Mit mehr oder weniger den gleichen Zutaten, allerdings einmal mit frischen Birnen, dann wieder mit Birnensaft. Nach langem Probieren hab ich dann das für mich perfekte Rezept hinbekommen. Und es schmeckt nahezu wie im Kosu. Vielleicht sogar besser, weil bei mir mehr Biss dabei ist. (dh. Birnen, Karotten, Zwiebel, etc. doch in einer Konsistenz, dass man noch alles davon schmeckt). Und wie gesagt, derzeit sind wir schon richtig süchtig.

Schwierigkeitsgrad: loeffel

Zubereitungszeit: 30 Min. (und mind. 8 Stunden marinieren lassen)

Zutaten für 2 Personen:

  • 350 g Filetspitzen, oder gut abgelegenen Rostbraten (ganz dünn geschnitten)
  • 1 Zwiebel
  • 4 Stangen Jungzwiebel
  • 2 Karotten
  • 6 EL Sojasauce (salzig)
  • 2 EL Soasauce (süß)
  • 4 EL brauner Zucker
  • 1 Birne
  • 2 EL Reiswein
  • 2 Zehen Knoblauch (klein geschnitten)
  • 2 Tl klein geschnittenen Ingwer
  • 2 El Sesamkörner (schwarz oder hell) – ich bevorzuge schwarz
  • 2 El Sesamöl
  • etwas schwarzer Pfeffer
  • Maiskeimöl
  • Basmatireis (1 Tasse)
  • 2 Tassen Wasser
  • 1 EL Butter
  • Salz

Noch besser schmeckt es mit Wokgemüse:

  • 5 Champignons
  • 100 g Zuckerschoten
  • blanchierter Brokkoli (Menge nach Belieben)
  • 1 Karotte
  • Zwiebel
  • Knoblauch
  • Ingwer
  • Woköl
  • Sojasauce
  • etwas Currypulver
  • Chili wer mag

Zubereitung:

Fleisch in dünne Scheiben schneiden und in einer Schüssel mit Sojasauce, Wein und den übrigen Zutaten vermengen. Dazu den Jungzwiebel in feine Streifen schneiden, sowie die Karotten zu Julienne schneiden. Ingwer, Birne und Knoblauch in kleine Würfel schneiden. Den Zwiebel kann man, wenn man mag auch in Streifen lassen. Jungzwiebel in Ringe schneiden. Alles gut durchmischen! Mindestens 8 Stunden im Kühlschrank marinieren lassen.

Basmatireis waschen und mit Butter und Salz leicht köcheln lassen. (20 Min.)

Öl in Pfanne erhitzen und das marinierte Rindfleisch scharf anbraten. Ich verwende dazu mindestens 2 Pfannen, da das Fleisch wirklich ordentlich Hitze bekommen sollte und nicht nur vor sich hinköcheln sollte!! Darum auf mehrere Tranchen braten und erst am Schluss wieder zusammenfügen!! Der Aufwand lohnt sich!!

Und perfekt schmeckt es eben mit einer großen Portion Wokgemüse. Hier ist alles erlaubt. Für Mr. Bee müssen jedenfalls Brokkoliröschen und Zuckerschoten hinein. (Würzen mit Curry, Salz, Ingwer, etwas Sojasauce, Chili). Ich liebe Champignons!

Bulgogi

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