Wiener Apfelstrudel

Ein Klassiker der österreichischen Mehlspeisküche und für Mr. Bee seine liebste Beilage zum Kaffee. Meine Großmutter hat ihn meiner Mama gelernt – und das Ergebnis war ein wunderbaren Apfelstrudel. Mit selbst gezogenem Strudelteig. Aus irgendeinem Grund hat es mich nie interessiert, diesen zu lernen. Manchmal weiß man den Grund für das eine oder andere nicht – doch hier ist es mir noch allzu gut in Erinnerung. Meine Oma war nicht so genau beim Putzen der Äpfel. Da ist schon mal das eine oder andere Teilchen von Kerngehäuse im Strudel gelandet. Diese harten Stückchen haben dann meinen Hals gekitzelt und ich möchte nicht sagen wie mir da zu Mute war. Dieses Apfelkerngehäuse in sämtlichen Apfelgerichten – Trauma habe ich noch heute. Nachdem es allerdings die Lieblingsmehlspeise von Mr. Bee ist werde ich meine Mama doch mal bitten ihn mir beizubringen. Heute muss ein fertiger Strudelteig für meinen Apfelstrudel herhalten. Ist zwar kein Vergleich, aber in der Not isst Mr. Bee auch den. 

Schwierigkeitsgrad:

Zubereitungszeit: 40 Min.

Zutaten für 1 Strudel:

  • 4 Blätter gezogener Strudelteig
  • 125 g Butter
  • 6 EL Brösel
  • Rosinen (nach Belieben)
  • grob gehackte Walnüsse (10 Stk.)
  • 1 Packung Vanillezucker
  • 3 EL Zucker
  • 4 Äpfel
  • 1 EL Zimt
  • etwas Maiskeimöl

Zubereitung:

Die Hälfte der Butter in einer Pfanne zum Schmelzen bringen. Brösel hinzufügen und goldbraun anbraten. Vom Herd nehmen und etwas abkühlen lassen. Jeweils etwas Zucker, Vanillezucker und Zimt hinzufügen und durchrühren.

Äpfel schälen vom Kerngehäuse befreien und in blättrige Scheiben schneiden. Mit Rosinen, Zucker, Vanillezucker, gehackten Walnüssen & Zimt vermischen. Backblech mit Backpapier belegen. Ein Blatt von den Strudelblättern darauflegen und mit Maiskeimöl einstreichen. Mit einem 2ten Blatt zusammenkleben. Brösel auf dem Strudelblatt verteilen. 2/3 der Apfelmasse darauf verteilen. Erneut ein Strudelblatt auflegen. Mit Maiskeimöl einstreichen und 2tes Strudelblatt auflegen. Den Rest der Apfelmasse darauf verstreichen. Alles einrollen. Den Rest der Butter in der Pfanne zum Schmelzen bringen und über den Strudel gießen. Den Apfelstrudel bei 180-200° Umluft im Rohr goldbraun backen.

Mehr Fotos zum Wiener Apfelstrudel findet Ihr in der Food Gallery.at!

 

 

3 comments on “Wiener Apfelstrudel”

  1. das kindermädchen meiner tante hat früher immer gehackte kochschokolade statt rosinen dazu gegeben – das schmeckt auch superlecker und ist mal eine ganz andere variante. und nicht nur für die, die rosinen bääh finden ;-))

    ich hab ja am liebsten marillenstrudel mit marzipan unter den bröseln reingemischt – gibts leider saisonell bedingt viel zu selten *g

  2. Hallo liebe Bine, ich hätte einen Tipp für einen saftigen „fleischigen“ Apfelstrudel von meiner Oma … nämlich eine Semmel in kleine Würfel schneiden und mit Sauerrahm verrühren und diese Masse dann „patzenweise“ auf der Apfelfülle verteilen … schmeckt wunderbar 🙂
    Glg Kathi

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